CDU-Kreisvorsitzender Mathias Heidtmann zeigt sich fassungslos angesichts der Schändung des Grabes von Wolfgang Schäuble

„In den letzten Wochen haben verbale und körperliche Übergriffe auf Politikerinnen und Politiker die Schlagzeilen beherrscht. Gewalt gegen Politiker aller Parteien ist grundsätzlich zu verurteilen und möglichst zu ahnden. Insgesamt ist der Staat gefragt, Maßnahmen gegen eine zunehmende Verrohung von Teilen der Gesellschaft und eine steigende Gewaltkriminalität zu ergreifen. Hier darf und sollte es keine Sonderbehandlungen und keine Sonderrechte geben. Gewalt geht gar nicht. Das gilt für Bürgerinnen und Bürger, Polizeibeamte, sonstige Einsatzkräfte und eben auch Politikerinnen und Politiker“, sagt der CDU-Kreisvorsitzende Mathias Heidtmann.

„Dass sich jetzt aber unbekannte Täter an einem verstorbenen CDU-Politiker vergriffen und das Grab von Wolfgang Schäuble geschändet haben, ist eine neue Dimension. Schrecken solche Täter vor gar nichts zurück? Nicht vor der Würde des Verstorbenen, der Deutschland über Jahrzehnte an herausgehobener Stelle gedient hat? Nicht davor, welchen Schmerz es für die Witwe und die Hinterbliebenen bedeutet, wenn ein 1,20 Meter tiefes Loch am Grab von Wolfgang Schäuble ausgehoben haben? Meine Gefühle angesichts dieser Grabschändung schwanken zwischen Fassungslosigkeit, Wut und Trauer. Staatsschutz und Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen Störung der Totenruhe. Ich hoffe, dass der oder die Täter schnell ermittelt werden können“, so der Remscheider Christdemokrat.

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