CDU Remscheid - Partei und Fraktion

Aus Angsträumen helle Orte machen – Remscheid kann mehr beim Thema Sicherheit

Aus Angsträumen helle Orte machen – Remscheid kann mehr beim Thema Sicherheit

 

„Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sven Wolf hat nun erkannt, dass es in unserer Stadt sogenannte Angsträume gibt. Diese Tatsache wurde über lange Jahre ja von der Remscheider Ampel und Teilen des Verwaltungsvorstands abgestritten. Dieses Wegsehen hat dazu geführt, dass man sich zu wenig um die Engelspassage, um den Bereich zwischen Rathaus und Stadtsparkasse, um die Alleestraße, um das Parkhaus am Hauptbahnhof oder auch den Bökerspark gekümmert hat. Denn insbesondere in den Abend- und Nachtstunden werden diese Bereiche von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Angsträume empfunden. Warum haben Ratsmehrheit und Stadtspitze nicht schon längst versucht, diese Angsträume durch mehr Beleuchtung in hellere Orte zu verwandeln?“, fragt der ordnungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Fabian Knott, mit Verweis auf ein Video, dass der OB-Kandidat der SPD jüngst in den sozialen Netzwerken postete.

 

„Für die CDU Remscheid und für mich als OB-Kandidat meiner Partei ist klar: Wir dulden keine Angsträume in unserer Stadt! Doch leider berichten immer wieder insbesondere ältere Menschen und Frauen davon, dass sie bestimmte Gegenden meiden. Das werden wir ändern! Das Problem darf nicht weiter totgeschwiegen werden. Genauso steht es in unserem Kommunalwahlprogramm. Und genauso wollen wir dies nach den Wahlen im Herbst dieses Jahres auch umsetzen. Wir sind aber gern bereit, auch jetzt schon Remscheid durch mehr Beleuchtung etwas sicherer zu machen. In seinem Video verweist mein Kollege auf eine neue Initiative der SPD-Landtagsfraktion. Diese fordert ein Sofortprogramm ‚Helle Orte‘. Dazu wolle man die Bürger vor Ort befragen. Dafür kämpfe er in Düsseldorf, sagt Sven Wolf. Ich kämpfe dafür in Remscheid. Wir wollen diese Idee in Remscheid umsetzen und eine entsprechende Anfrage auf den Weg bringen. Die Verwaltung möge beantworten, welche Straßen, Plätze, Parks etc. in Remscheid von den Bürgerinnen und Bürgern als Angsträume empfunden werden. Wir sollten nicht auf ein Programm aus Düsseldorf warten, sondern in unserer Heimatstadt Remscheid handeln. Wir sind gerne bereit, mit den Sozialdemokraten darüber zu sprechen, entsprechende Mittel in den Haushalt einzustellen, um mehr helle Orte in Remscheid zu schaffen und damit die Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühlt der Menschen zu verbessern“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter. „Am kommenden Montag ist der Kämmerer in unserer Fraktion. Wir werden ihn bei der Gelegenheit darauf ansprechen, welche Spielräume er für eine solche Initiative in unserem Haushalt sieht.“

 

Die CDU-Fraktion erinnert daran, dass die Stadtspitze vor noch nicht einmal drei Jahren das Abschalten von Straßenlaternen prüfen wollte, was unter anderem zu Protesten der Remscheider Senioren Union geführt hatte: https://www.rga.de/lokales/remscheid/remscheid-energiesparen-laternen-sollen-nicht-ueberall-ausgeschaltet-werden-F52EF5EB24B3C2DA5D73ACBABA.html

 

„Fakt ist, dass der aktuelle Oberbürgermeister und die jetzige Ratsmehrheit bisher nicht gerade dadurch aufgefallen sind, Angsträume durch mehr Beleuchtung in hellere Orte zu verwandeln. Eher das Gegenteil war der Fall. Aber es ist ja gut, wenn nun offenkundig ein Umdenken einsetzt. Die CDU-Fraktion in der BV 1 – Alt-Remscheid hat auch immer wieder auf die Umsetzung des Beleuchtungskonzepts für die Innenstadt gedrungen. Auch das hat leider gefühlte Ewigkeiten gedauert“, so Bernd Quinting, Sprecher der CDU-Fraktion in der BV 1 https://www.cdu-remscheid.de/news/lokal/1800/Aktueller-Sachstand-beim-Beleuchtungskonzept-Innenstadt.html.

 

„Wichtig ist jetzt, dass wir nun in die Umsetzung kommen: Handeln statt verwalten und abwarten, bis Geld aus Düsseldorf kommt. Bis mehr Licht installiert ist, könnten wir uns auch eine verstärkte Bestreifung von sogenannten Angsträumen durch den Kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei vorstellen, um das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu verbessern. Angesichts steigender Kriminalitätszahlen ist es wichtig, dass sich die Parteien der demokratischen Mitte hier handlungsfähig zeigen. Wir nehmen daher Herrn Wolf gern beim Wort und wollen gern gemeinsam mehr für die Sicherheit und mehr helle Orte tun. Dafür kämpfen wir aber in erster Linie in Remscheid und nicht in Düsseldorf“, so der Sprecher der CDU-Fraktion in der BV 4 – Lüttringhausen, Sebastian Hahn, abschließend.

 

Die CDU-Fraktion wird in Kürze eine entsprechende Initiative für den Fachausschuss und die Bezirksvertretungen auf den Weg bringen.