CDU BV Lennep fordert baumschonende Planung und volle Transparenz bei Erweiterung der Hilda-Heinemann-Schule
Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 3 – Lennep fordert eine Überarbeitung der aktuellen Planungen zur Erweiterung der Hilda-Heinemann-Schule. Ziel ist eine baumschonende Umsetzung, verbunden mit vollständiger Kostentransparenz und einer belastbaren Zeitschiene. Einen entsprechenden Antrag bringt die CDU in die Sitzung der Bezirksvertretung am 7. Januar 2026 ein.
„Die Erweiterung der Hilda-Heinemann-Schule ist notwendig und wird von uns ausdrücklich unterstützt“, erklärt Gundula Michel, Sprecherin der CDU-Fraktion in der BV Lennep. „Gleichzeitig dürfen wir bei einer so weitreichenden Maßnahme keine vorschnellen und irreversiblen Entscheidungen treffen – insbesondere dann nicht, wenn schützenswerte Bäume betroffen sind.“
Konkret fordert die CDU, Baumfällungen auf dem Schulgelände – darunter auch eine prägende Schneitelhainbuche – solange auszuschließen, bis nachgewiesen ist, dass es keine zumutbaren baumschonenden Alternativen gibt. Die Verwaltung soll die Planung unter diesem Gesichtspunkt überarbeiten und der Bezirksvertretung erneut vorlegen.
Ein weiterer zentraler Punkt des Antrags ist die transparente und vergleichende Darstellung der Mehrkosten unterschiedlicher Planungsvarianten. „Bislang werden mögliche Mehrkosten pauschal als unverhältnismäßig dargestellt. Für eine verantwortungsvolle politische Abwägung reicht das nicht aus“, so Michel. „Wir erwarten eine klare Aufschlüsselung nach Bau-, Folge-, Betriebs- und Interimskosten – und eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage.“
Darüber hinaus verlangt die CDU eine konkrete und realistische Zeitschiene für jede geprüfte Variante. Diese soll unter anderem Planungs- und Bauzeiten, Genehmigungsphasen sowie die Auswirkungen auf den laufenden Schulbetrieb umfassen.
„Baumschutz, Kostenklarheit und ein geordneter Zeitplan schließen eine zügige Schulentwicklung nicht aus – im Gegenteil“, betont Michel. „Gerade weil wir den Ausbau der Schule wollen, brauchen wir eine saubere Entscheidungsgrundlage. Die Bezirksvertretung muss vor einer endgültigen Entscheidung erneut eingebunden werden.“
Die CDU-Fraktion sieht ihren Antrag ausdrücklich als konstruktiven Beitrag, um Bildungsausbau, Umweltverantwortung und verantwortungsvolle Haushaltsführung miteinander in Einklang zu bringen.