CDU Remscheid - Partei und Fraktion

CDU-Fraktion will smarte Lösungen für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum prüfen

Mit einer Anfrage an den Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit sowie den Betriebsausschuss der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) greift die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid das Pilotprojekt „intelligente Mülleimer“ in der Remscheider Innenstadt auf. Ziel ist es, die bisherigen Erfahrungen auszuwerten und Perspektiven für den weiteren Einsatz digitaler Lösungen in der Abfallentsorgung zu beleuchten.

 

„Sauberkeit im öffentlichen Raum ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein zentrales Thema. Gleichzeitig stehen Kommunen vor der Aufgabe, Entsorgung und Reinigung effizient, wirtschaftlich und ressourcenschonend zu organisieren“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter. „Digitale Lösungen können hier ein wichtiger Baustein sein.“

Im Rahmen des Pilotprojekts setzt die TBR auf einen mit Sensoren ausgestattete Mülleimer, der seinen Füllstand automatisch meldet. So können Leerungen bedarfsgerecht geplant und Überfüllungen vermieden werden. Die CDU-Fraktion möchte nun wissen, welche konkreten Erfahrungen bislang gesammelt wurden und ob sich messbare Verbesserungen etwa bei Leerungsintervallen, Einsatzplanung oder der Sauberkeit im Umfeld zeigen.

Darüber hinaus fragt die CDU nach der Perspektive des Projekts. „Uns interessiert, ob und an welchen Standorten eine Ausweitung sinnvoll sein kann – etwa in stark frequentierten Bereichen oder an bekannten Vermüllungsschwerpunkten“, so Fabian Knott, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Auch der geplante zweite Standort des Pilotprojekts soll thematisiert werden.

Ein weiterer Fokus liegt außerdem auf der grundsätzlichen Übertragbarkeit des Konzepts„Gerade an Containerstandorten für Glas, Papier oder Altkleider gibt es immer wieder Probleme mit Überfüllung und Verschmutzung“, ergänzt Bernd Quinting, Sprecher der CDU-Fraktion im Betriebsausschuss der TBR. „Hier könnte der Einsatz smarter Systeme perspektivisch helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu reagieren.“

„Wir wollen wissen, ob digitale Lösungen in der Abfallentsorgung einen echten Mehrwert bieten – für Sauberkeit, Effizienz und letztlich auch für die Akzeptanz in der Bevölkerung“, so Kötter abschließend.