Digitalisierung strategisch weiterdenken
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid will die Digitalisierung in Remscheid voranbringen. Mit einer umfassenden Anfrage an den neu eingerichteten Ausschuss für Bürgerservice, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung fordert die Fraktion einen transparenten Überblick über den aktuellen Stand von E-Government, der kommunalen Digitalisierungsstrategie sowie den möglichen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.
„Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein zentrales Instrument für besseren Bürgerservice, effizientere Abläufe und eine moderne Verwaltung“, erklärt Mathias Heidtmann, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss. „Wir wollen wissen, wo Remscheid heute steht, welche digitalen Angebote bereits funktionieren und wo wir nachsteuern müssen. Nur auf einer soliden Faktenbasis lässt sich gute Digitalpolitik gestalten.“
Die Anfrage nimmt dabei bewusst mehrere Ebenen in den Blick: den Umsetzungsstand der bestehenden E-Government-Strategie, die Verzahnung mit der Strategie „Digitale Stadt Remscheid“, die Umsetzung der Onlinezugangsgesetz-Leistungen sowie mögliche Perspektiven für den Einsatz von KI – etwa zur Entlastung der Verwaltung oder zur Verbesserung der Servicequalität.
Für die CDU-Fraktion ist klar: Die Digitalisierung der Verwaltung muss strategisch, koordiniert und nutzerorientiert erfolgen. „Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an digitale Verwaltungsleistungen haben sich deutlich verändert“, betont Markus Kötter, Fraktionsvorsitzender der CDU. „Jetzt geht es darum, geschaffene Grundlagen konsequent weiterzuentwickeln, Prioritäten klar zu setzen und Fortschritte messbar zu machen.“
Kötter verweist dabei auch auf die Bedeutung des neuen Ausschusses für Bürgerservice, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, der zu Beginn der neuen Wahlperiode auf Initiative der CDU geschaffen wurde. „Wir wollten einen Ort, an dem Digitalisierung nicht nur mitläuft, sondern gezielt politisch gestaltet wird.“