Markus Kötter: „Wir müssen heute die Verwaltung von morgen planen.“
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid fordert ein umfassendes Strategiekonzept zur langfristigen Personal- und Organisationsentwicklung der Stadtverwaltung. Mit einem entsprechenden Antrag möchte die Fraktion die Verwaltung beauftragen, rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen 2027/2028 einen konkreten Fahrplan vorzulegen, wie die Verwaltung angesichts des demografischen Wandels, der Digitalisierung und der angespannten Haushaltslage zukunftsfähig aufgestellt werden kann.
CDU fordert Strategiekonzept für die Verwaltung der Zukunft
Markus Kötter: „Wir müssen heute die Verwaltung von morgen planen.“
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid fordert ein umfassendes Strategiekonzept zur langfristigen Personal- und Organisationsentwicklung der Stadtverwaltung. Mit einem entsprechenden Antrag möchte die Fraktion die Verwaltung beauftragen, rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen 2027/2028 einen konkreten Fahrplan vorzulegen, wie die Verwaltung angesichts des demografischen Wandels, der Digitalisierung und der angespannten Haushaltslage zukunftsfähig aufgestellt werden kann.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter erklärt:
„Wir diskutieren jedes Jahr über einzelne Stellen. Das greift aus unserer Sicht zu kurz. Wir brauchen endlich eine langfristige Gesamtstrategie für die Verwaltung. Die entscheidende Frage lautet doch: Wie soll die Stadtverwaltung Remscheid in zehn oder fünfzehn Jahren aussehen?“
Nach Auffassung der CDU steht die Stadt vor einer historischen Chance. In den kommenden Jahren werden zahlreiche Beschäftigte altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Gleichzeitig entwickeln sich Digitalisierung, Automatisierung und insbesondere Künstliche Intelligenz mit enormer Geschwindigkeit.
„Diese Entwicklung dürfen wir nicht einfach an uns vorbeiziehen lassen. Wenn in den kommenden Jahren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, sollte nicht jede Stelle automatisch wiederbesetzt werden. Vielmehr müssen wir zunächst prüfen, ob Aufgaben anders organisiert, Prozesse vereinfacht oder moderne Technologien eingesetzt werden können. Genau dafür brauchen wir jetzt eine Strategie.“
Der Antrag sieht unter anderem eine umfassende Aufgabenkritik, Prozessoptimierungen, Entbürokratisierung, den verstärkten Einsatz von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz, die Überprüfung freiwilliger Aufgaben sowie eine langfristige Nachbesetzungsstrategie vor. Darüber hinaus soll die Verwaltung erstmals eine Prognose über die Altersstruktur und die zu erwartenden altersbedingten Personalabgänge in den kommenden zehn Jahren vorlegen. Ebenso sollen Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit und der Einsatz externer Organisationsberatung geprüft werden.
„Eine leistungsfähige Verwaltung ist für unsere Stadt unverzichtbar. Gerade deshalb müssen wir dafür sorgen, dass unsere Beschäftigten künftig dort eingesetzt werden, wo sie wirklich gebraucht werden. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und von Routinetätigkeiten entlasten und nicht nur Selbstzweck sein.“
Nach Ansicht der CDU müsse die Verwaltung künftig stärker strategisch denken.
„Die Verwaltung der Zukunft wird anders arbeiten als heute. Darauf müssen wir uns jetzt vorbereiten und nicht erst dann reagieren, wenn der Fachkräftemangel oder die Altersfluktuation uns dazu zwingen. Wer heute keine Strategie entwickelt, wird morgen nur noch verwalten statt gestalten.“
Abschließend macht Markus Kötter deutlich:
„Wir wollen die Verwaltung langfristig so aufstellen, dass sie leistungsfähig, bürgernah und finanziell tragfähig bleibt. Eine moderne Verwaltung braucht moderne Prozesse. Und genau dafür wollen wir jetzt die Grundlagen schaffen.“